Wettbewerb
Gemeinde Eisenberg - Wohnen in Zell
Mitarbeit Tim Kühnl bei mt2 ARCHITEKTEN I STADTPLANER BDA
Städtebauliche Setzung
Um eine zeitgemäße und qualitätsvolle dörfliche Innenentwicklung zu gewähren, wird eine behutsame Ergänzung neuer Baustrukturen in Verbindung mit dem Bestand vorgeschlagen, die den Charakter des Ortes erfassen und sich mit dem Dorf neu verbinden. Die zur Verfügung stehende Flächen werden optimal und ortsbildverträglich genutzt und entwickeln das Ortsbild mit Gebäuden für den kommunalen Wohnungsbau positiv weiter. Der ehemalige Pfarrhof wird saniert, die bestehenden Nebengebäude zurückgebaut. Das Bestandsgebäude wird mit einem neuen Dach ergänzt. Zusätzlich wird ein 2-geschossiges Wohngebäude mit Verbindungsbau zum Pfarrhof errichtet. Im östlichen Realisierungsbereich entlang des Kirchwegs entstehen zwei weitere versetzte 2-geschossige Wohngebäude. Die Neubauten fügen sich in die vorgefundenen dörflichen Strukturen in Bezug auf Dachform und Lage entlang der Kirchstraße ein. Zwischen den beiden Gebäuden verläuft der öffentliche Fuß- und Radweg. Auf dem Grundstück des Ideenteils werden Mehrfamilien- und Doppelhäuser angeboten. Die Doppel- sowie Mehrfamilienhäuser werden eingeschossig verbunden. Die Erschließung der Häuser erfolgt südlich entlang der Grundstücksgrenze über einen Shared Space Bereich.Die nördlichen Ränder der Grundstücke des Realisierungs- und Ideenteil bleiben öffentliche Grün- und Wiesenflächen mit ausreichend großen Retentionsflächen.
Um eine zeitgemäße und qualitätsvolle dörfliche Innenentwicklung zu gewähren, wird eine behutsame Ergänzung neuer Baustrukturen in Verbindung mit dem Bestand vorgeschlagen, die den Charakter des Ortes erfassen und sich mit dem Dorf neu verbinden. Die zur Verfügung stehende Flächen werden optimal und ortsbildverträglich genutzt und entwickeln das Ortsbild mit Gebäuden für den kommunalen Wohnungsbau positiv weiter. Der ehemalige Pfarrhof wird saniert, die bestehenden Nebengebäude zurückgebaut. Das Bestandsgebäude wird mit einem neuen Dach ergänzt. Zusätzlich wird ein 2-geschossiges Wohngebäude mit Verbindungsbau zum Pfarrhof errichtet. Im östlichen Realisierungsbereich entlang des Kirchwegs entstehen zwei weitere versetzte 2-geschossige Wohngebäude. Die Neubauten fügen sich in die vorgefundenen dörflichen Strukturen in Bezug auf Dachform und Lage entlang der Kirchstraße ein. Zwischen den beiden Gebäuden verläuft der öffentliche Fuß- und Radweg. Auf dem Grundstück des Ideenteils werden Mehrfamilien- und Doppelhäuser angeboten. Die Doppel- sowie Mehrfamilienhäuser werden eingeschossig verbunden. Die Erschließung der Häuser erfolgt südlich entlang der Grundstücksgrenze über einen Shared Space Bereich.Die nördlichen Ränder der Grundstücke des Realisierungs- und Ideenteil bleiben öffentliche Grün- und Wiesenflächen mit ausreichend großen Retentionsflächen.
Der ehemalige Pfarrgarten wird umgewandelt. Als Nebengebäude für den Friedhof wird an der westlichen Grenze des Ideenteils ein Gerätehaus vorgeschlagen. Südlich davon wird der Spielplatz errichtet. Alle notwendigen Stellplätze für den Realisierungs- und Ideenbereich werden wirtschaftlich, ortsbildverträglich und mit geringer Versiegelung angeordnet.
Pfarrhof Umgang mit dem Bestand I Wirtschaftlichkeit Der ehemalige Pfarrhof wird als kommunaler Wohnungsbau umgenutzt. Der westliche, nachträglich errichtete Anbau wird abgebrochen. Alle tragenden Wände bleiben im Bestand erhalten. Der Dachstuhl wird erneuert, die Firstrichtung aus den 60er Jahren beibehalten und der Dachraum ausgebaut. Der große Dachüberstand wird für zusätzlich errichtete Freisitze als Regenschutz genutzt. Es wird eine neue einläufige Treppe erstellt. Zusätzlich bietet das Treppenhaus Platz für Rollatoren sowie die Möglichkeit, einen Aufzug nachträglich zu errichten.
Erdgeschossig liegen im Bestand eine Clusterwohnung und Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung. Im Ober- und im Dachgeschoss werden weitere 4 Wohneinheiten konzipiert. Ein gemeinsames Foyer verbindet den ehemaligen Pfarrhof mit dem 2-geschossigen Neubau. Hier liegen fünf Clusterwohnungen, die je über eine Nasszelle, Pantry und Zimmer mit Terrasse verfügen.
Im Obergeschoss werden zwei Wohneinheiten angeboten.
Vorgelagert werden großzügige Balkone mit senkrechten Holzlamellen errichtet.
Im Obergeschoss werden zwei Wohneinheiten angeboten.
Vorgelagert werden großzügige Balkone mit senkrechten Holzlamellen errichtet.
Kommunaler Wohnungsraum
Insgesamt entstehen auf dem Realisierungsteil 15 Wohneinheiten.
Die Wohnungsgrößen entsprechen den Wohnraumförderungsbestimmungen.
Die Grundrisse wurden flächensparsam, effizient und gut nutzbar entwickelt. Zwei Treppenhäuser erschließen die insgesamt vier Gebäude wirtschaftlich. Im östlichen Haus wird ein Aufzug angeboten. In den Neubauten sind alle Wohnungen barrierefrei geplant, im Erdgeschoss gibt es eine rollstuhlgerechte Wohnung nach DIN 18040-2 R.
Insgesamt entstehen auf dem Realisierungsteil 15 Wohneinheiten.
Die Wohnungsgrößen entsprechen den Wohnraumförderungsbestimmungen.
Die Grundrisse wurden flächensparsam, effizient und gut nutzbar entwickelt. Zwei Treppenhäuser erschließen die insgesamt vier Gebäude wirtschaftlich. Im östlichen Haus wird ein Aufzug angeboten. In den Neubauten sind alle Wohnungen barrierefrei geplant, im Erdgeschoss gibt es eine rollstuhlgerechte Wohnung nach DIN 18040-2 R.