Studentenarbeit
Die Wohnstraße
Studentenarbeit 4. Semester - Tim Kühnl mit Alexander Staedel
In der Striegauerstraße werden Bestandswohnungen energetisch saniert und anschließen zweigeschossig aufgestockt. Die Fassade des Bestandgebäudes wird durch eine senkrechte Holzlattung aufgewertet. Für die Fassade der Aufstockung werden eingehängte Holzdreischichtplatten verwendet.
Die Kopfenden des Baukörpers werden mit insgesamt zwei Aufzügen nachgerüstet. Durch diese lässt sich das Bestandsgebäude an den Enden und die erste Aufstockung komplett barrierefrei erschließen. Die Treppenkerne des Bestandsgebäudes werden an den Kopfenden jeweils bis zur ersten Aufstockung weitergeführt. Das Bestandstreppenhaus im mittleren Bereich des Z wird nicht nach oben erweitert. Um den mittleren Teil der ersten Aufstockung zu erschließen wird eine Verbindung zwischen den Bestandstreppenhäusern, die sich an den Enden des Z Körper befinden und dem Laubengang des mittleren Teils, geschaffen. Dadurch entsteht eine vier Meter breite Wohnstraße auf der südlichen Seite der Aufstockung. Diese Wohnstraße bietet einen 1,5 Meter breiten Erschließungsweg und 2,5 Meter Aufenthaltsfläche, welche als Terassenfläche für die Wohnungen genutzt wird. Der neu geschaffte Wohnraum soll für die breite Masse dienen und spricht sich für ein durchmischtes Wohnen aus.
Es gibt verschiedene Wohntypen, die Platz für Studenten, alleinstehende Personen, Pärchen, ältere Leute und Familien bieten. Die Module setzten sich aus Maisonette- und eingeschossigen Wohnungen zusammen. Die zweite Etage der Maisonette-Wohnungen wird jeweils über eine innenliegende Treppe erschlossen. Die Dächer der eingeschossigen Wohnungen bieten dabei die Dachterasse für die Maisonette-Wohnungen, welche für Urban Gardening benutzt werden. Die Zwischenbereiche der Z - Baukörper sollen belebt werden. Dabei werden die Themen Quartierswerkstatt, Sport und Spielflächen und ein Community Bereich behandelt. Dabei werden kleine Holzgerüste verwendet, welche das große Gerüst der Wohnstraße optisch wieder aufnehmen.
Der Verkehr an der Striegauer Straße wird beruhigt, indem die Stellplätze minimiert und in Kurzeitparkplätze umfunktioniert werden. An der Kreuzung Striegauerstraße / Ratiborstraße ensteht auf der Seite von dem Z - Baukörper ein Quatiercafè, welches eine Sitzfläche, auf einer ursprünglichen Parkfläche, bietet.